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Die Rahmenbedingungen sind bereits seit Jahren nicht gerade ideal, dennoch bleibt die Löschgruppe Becke der Freiwilligen Feuerwehr eine schlagkräftige Truppe.

 

Dass die Feuerwehrleute, die zusammen mit den Kameraden aus Landhausen den Löschzug Nord bilden, einerseits mit berechtigter Kritik an Missständen nicht hinter dem Berg halten, aber dennoch fest zu ihrem Ehrenamt stehen, zeigte sich auch bei der Jahresdienstbesprechung am Samstag. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Detlef Humbeck konnte nach der Sitzung den Heimweg mit einer Menge Anregungen und Hinweise antreten, aber auch in der Gewissheit, dass er sich auf die Feuerwehrleute in der Becke verlassen kann.

Die von Löschgruppenführer Lothar Köhring und seinen Stellvertretern Markus Ringeling und Tim Hens geleitete Truppe besteht derzeit aus 32 aktiven Feuerwehrleuten, darunter fünf Frauen. Und so unverzichtbar und von den männlichen Kameraden hochgeschätzt die fünf Feuerwehrfrauen auch sind, wird durch sie das Hauptproblem verschärft, unter dem die Löschgruppe leidet: Das seit Jahren viel zu kleine Gerätehaus, dem es nicht zuletzt an Sanitär und Sozialräumen für zwei Geschlechter mangelt. Endlich Abhilfe zu schaffen steht seit langem auf der Agenda der Stadt, doch wann der dringend erforderliche grundlegende Umbau des bestehenden Gerätehauses oder gar ein kompletter Neubau angesichts der angespannten Haushaltslage umgesetzt wird, ist derzeit noch offen. Immerhin schöpft die Löschgruppe Hoffnung daraus, dass der neue Hochbauamtsleiter Heinz Kissmer, bereits vor Ort gewesen ist, und sich mit der aktuellen Lage vertraut gemacht hat.

Die Löschgruppe Becke hat im vergangenen Jahr zwei neue Kameraden aufnehmen können, und das ohne aufwendige Werbeaktionen. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei 34 Jahren – eine fast ideale Zusammensetzung aus jugendlicher Tatkraft und dem Erfahrungsschatz zahlreicher Dienstjahre. Dazu kommen noch die fünf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, die außerhalb von Einsätzen und Diensten den Aktiven vor allem mit Rat zur Seite stehen.

Im zurückliegenden Jahr leistete die Löschgruppe bei zwölf Einsätzen knapp 240 Einsatzstunden, etwas über 1000 Stunden kamen bei 27 Übungen dazu. Werden noch Sonderdienste, Zugdienste und überörtliche Hilfen dazugerechnet, summieren sich die Dienststunden auf 1727.

Natürlich wurde der Rahmen der Jahresdienstbesprechung aus diesmal dazu genutzt, Beförderungen auszusprechen. Nach den entsprechenden Lehrgängen dürfen sich Lisa Haas und Silke Butterweck sich ab sofort Oberfeuerwehrfrauen nennen, Robin Stuwe und Tim Hohmann Oberfeuerwehrmänner.

Quelle: Iserlohner Kreisanzeiger / Reinhard Köster

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Letzte Aktualisierung 10/12/2018 - 02:16 Uhr

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