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  • Auf dem Schilk 10-12, 58675 Hemer

An diesem Wochenende machte sich eine Staffel der Löschgruppe Becke mit weiteren Kameraden aus dem Stadtgebiet auf den Weg in die Niederlande. Ziel war das internationale Trainingszentrum SCB in Boxmeer.

Auf dem Plan standen insgesamt fünf verschiedene Trainingseinheiten, bei denen die Fertigkeiten sowie die physische und psychische Stärke unserer Einsatzkräfte auf die Probe gestellt werden sollten.

Zu Beginn wurden die theoretischen Grundlagen der Phänomene Flashover, Backdraft, etc. erneut aufgefrischt. Dabei legten die Ausbilder ein besonderes Augenmerk auf das Verständnis der Teilnehmer, wie die Einflussfaktoren zusammenhängen und inwiefern Einsatzkräfte diese erkennen, einordnen und bekämpfen können.

In der ersten Trainingseinheit wurde sich der Rauchgasdurchzündung gewidmet. Alle Teilnehmer waren unter PA (Pressluftatmer = Atemschutz) in einem befeuerten Trainingsraum und erlebten hautnah die Entwicklung eines Brandes. Durch das gezielte beeinflussen des Feuers erzeugten die Ausbilder mehrere Rauchgasdurchzündungen und „flammen Engel“. Stark beeindruckt und ordentlich aufgeheizt waren Teilnehmer und es zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt, dass der Tag noch einige Überraschungen und Anstrengungen bereithalten sollte.

In der ersten Trainingseinheit wurde sich der Rauchgasdurchzündung gewidmet. Alle Teilnehmer waren unter PA (Pressluftatmer = Atemschutz) in einem befeuerten Trainingsraum und erlebten hautnah die Entwicklung eines Brandes. Durch das gezielte beeinflussen des Feuers erzeugten die Ausbilder mehrere Rauchgasdurchzündungen und „flammen Engel“. Stark beeindruckt und ordentlich aufgeheizt waren Teilnehmer und es zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt, dass der Tag noch einige Überraschungen und Anstrengungen bereithalten sollte.

Die nächste Einheit hatte das Bekämpfen einer Rauchgasdurchzündung zum Ziel. Alle Kameraden befanden sich in der Übungsanlage einer solchen gegenübergestellt und mussten verhindern, dass die Flammen bis zu Ihnen durchdringen. Dabei schulten die Trainer insbesondere die Strahlrohrtechnik der Löschgruppenmitglieder. Nach mehreren erfolgreichen Durchgängen konnte diese Übung beendet werden und eine weitere Pause war nötig, um sich kurz von den Strapazen erholen zu können.

Fun Fact: Jeder Teilnehmer hat an diesem Tag ca. 8 Liter Wasser und isotonische Getränke zu sich genommen, ohne sich zu erleichtern.

Um das Verständnis zu erweitern wurde in der nächsten Einheit ein Zimmerbrand simuliert. Eine kleine Flamme und der sogenannte Flashover ließen das Zimmer in wenigen Minuten in voller Ausdehnung brennen. Deutlich wurde hierbei der Einfluss von Hitze auf feste Materialen sowie die Kettenreaktionen, die bei einem Brand stattfinden. Zudem konnten die Teilnehmer erleben, wie Brandrauch sich verhält und auf sie, in Form einer Einsatzkraft, wirkt.

Nach dem stärkenden Mittagessen auf holländischer Art, mussten die Trupps, bestehend aus jeweils 2 PA-Trägern, zwei realistische Brandszenarien abarbeiten. Die erste Simulation war den Gegebenheiten in Hemer sehr nahe. Ein Küchenbrand in voller Ausdehnung und die zudem befohlene Menschenrettung brachten die Einsatzkräfte an Ihre körperlichen Grenzen. Während im Erdgeschoss das Feuer „wütete“ und die Temperatur kontinuierlich nach oben stieg, wurden weitere Flashover-Szenarien eingespielt, die es mittels der erlernten Fähigkeiten zu bekämpfen galt. Die Szenarien waren so realistisch, dass die Teilnehmer nach kurzer Zeit vergessen haben, dass sie sich in einer Übung befinden. Nachdem die vermisste Person gefunden wurde und die Situation „unter Kontrolle“ war, wurde die Übung beendet. Wie auch bei den vorherigen und folgenden Übungen, gab es stets Feedbackgespräche mit den Trainern, die unsere Kameraden nicht aus den Augen ließen. Kritisch wurde jede Entscheidung, jede Bewegung, jede Wasserabgabe hinterfragt und die Teilnehmer konnten in der Diskussion viele wichtige Hinweise und Tipps mitnehmen. In der letzten Übung mussten sich die Teilnehmer einem PKW-Brand im Keller stellen. Die Trainer bewiesen auch hier wieder, dass die Hitze sich noch steigern lässt und die Übung von der Realität nicht weit entfernt ist. Die Trupps suchten das 1.OG ab und mussten über eine Metalltreppe in den Keller vorgehen, wo sich mehrere PKW - einer davon brennend - befanden und suchten nach potenziellen verletzten Personen und Gefahrenstellen. Auch in dieser Übung wurde klar, dass der Erfolg von drei wesentlichen Faktoren der Einsatzkräfte abhängt: Kommunikation, Schlauchmanagement und Strahlrohrtechnik. Nach dem erfolgreichen bekämpfen des PWK-Brandes sowie der Abfertigung aller Übungsdetails, konnten die Teilnehmer erneut in ein Feedbackgespräch und Ihre Leistungen mit den Trainern besprechen.

Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer um unbezahlbare Erfahrungen reicher und physisch als auch psychisch sichtbar erschöpft. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Trainer vor Ort, die zu jeder Zeit beratend und lehrend zur Stelle waren. Hier merkt man, dass es für sie nicht nur ein Job, sondern auch Passion ist. VIELEN DANK!

In den Niederlanden sind alle Einsatzkräfte Atemschutzgeräteträger und müssen mind. einmal jährlich eine solche Heißausbildung absolvieren. Allen Teilnehmern des Trainings war am Ende klar: Diese jährliche Ausbildung sollte auch in Deutschland Pflicht sein.

Wir bedanken uns beim Förderverein des Löschzugs Deilinghofen für den ereignisreichen Tag und freuen uns schon jetzt auf die nächste Heißausbildung.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass diese Ausbildung nur zu einem Drittel von der Stadt Hemer bezahlt wurde und der Rest von den Fördervereinen und Löschgruppen aufgebracht wurde.

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Amtliche WARNUNG vor FROST
Sa, 17.Nov. 21:00 bis So, 18.Nov. 09:00
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 17/11/2018 - 23:41 Uhr

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