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  • Auf dem Schilk 10-12, 58675 Hemer

 

Da die kleine Gemeinde Becke über keine eigene Freiwillige Feuerwehr verfügte, musste im Jahre 1908 dem Gesetz genüge getan und aus Hausbesitzern bzw. deren Stellvertretern eine so genannte Brandwehr gegründet werden. Es war nach Lage der Dinge verständlich, dass sich der Großteil dieser Feuerwehrmänner aus Angehörigen des Männerchores zusammensetzte. Der enge menschliche Kontakt zwischen Gesangverein und Feuerwehr, der sich ein halbes Jahrhundert immer wieder bewährte, liegt in dieser gemeinsamen Wurzel begründet. Aus der Brandwehr entwickelte sich bereits ohne besonderen Beschluss die Freiwillige Feuerwehr, leisteten die Männer freiwillig ihren Dienst weiter, bis sie das Alter zur Aufgabe zwang.

 

  • Löschgruppenführer

    • 1908 - 11.12.1921 Wilhelm Hücking
    • 11.12.1921 - 23.07.1922 Fritz Keune
    • 23.07.1922 - 07.02.1925 Eduard Böse
    • 07.03.1925 - 13.02.1930 Karl Vogt
    • 13.02.1930 - 18.08.1945 Heinrich Schumacher sen.
    • 18.08.1945 - 1951 Willi Kauermann
    • 1951 - 01.03.1975 Heinrich Schumacher
    • 01.03.1975 - 08.03.1997 Wilfried Senkbeil
    • 08.03.1997 - 01.11.2006 Axel Neumann
    • 03.03.2007 - heute Lothar Köhring

  • 1908

    Wilhelm Hücking, Fritz Keune, Eduard Böse, Heinrich Schumacher sen., Dietrich Schumacher sen., Heinrich Vogel, Josef Wessel sen., Josef Embert sen., Fritz Gerold sen., Wilhelm Kissing und Hermann Lehmkühler sen., waren die Begründer der Brandwehr.

    Wilhelm Hücking wählten sie zum 1. und Fritz Keune zum 2. Brandmeister (Amtszeit vom Sommer 1908 bis 11.12.1921)

  • 1918

    Den ersten größeren Einsatz hatte die Wehr im Jahre 1918 zu leisten, als im Stahlwerk Mark ( zuletzt Niemeier / RWE Obere Oese ) ein Fabrikbrand bekämpft werden musste.
  • 1921

    Als am 11. Dezember 1921 die Wehr auch offiziell den Namen Freiwillige Feuerwehr annahm, zählte sie 30 Mitglieder.
  • 1923

    Am 21. Oktober 1923 geriet das Lagerhaus des Kupfer- und Messingwerks Oese auf dem Gelände der Firma C.W.Bals in Brand. Die Nachbarwehren von Menden und Hemer mussten mit eingesetzt werden, um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern.
  • 1928

    Am 29. Juli 1928 geriet das Anwesen des Bauern Hücking in der Urbecke in Brand. Das Wohnhaus sowie das Dach des Stalles brannten nieder. Sieben Stunden lang kämpften die Männer gegen die rasenden Elemente, zum Schluss unterstützt durch die Motorspritze von Hemer.
  • 1935

    Am 6. Dezember 1935 riss eine Kesselexplosion Teile der Cellulosefabrik Höcklingsen auseinander, Gemeinsam mit der Löschgruppe 1 Hemer und der Reichsarbeitsdienstabteilung Sümmern räumten die Männer das Gebäude und bargen 4 Tote aus den Trümmern. Ein Jahr vorher hatte die Wehr auf Grund des Feuerlöschgesetzes vom 15. Dezember 1933 ihre Eigenständigkeit aufgegeben und sich als Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr des Amtes Hemer angeschlossen.
  • 1940 - 1941

    Durch abgeworfene Brandplättchen ausgelöste Waldbrände mussten im Jahre 1940 gelöscht werden. Bei einem Luftangriff auf Menden in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 1941 verursachten Brandbomben im Gebiet der Gemeinde erneut einen Waldbrand. Unter den Sprengbomben, die zwischen der Edelburg und Oese niedergingen, befand sich nahe der heutigen Bundesstraße auch eine mit Zeitzünder. Die Männer der Wehr umpackten sie furchtlos mit Papierballen, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten konnte, als sie nach 42 Stunden explodierte.
  • 1945

    Am 5. April 1945 geriet durch Bombenabwurf ein Stallgebäude der Edelburg mitsamt einer Scheune in Brand. Nach 30-stündiger Arbeit konnte das Feuer mit Unterstützung der Motorspritze und der Löschgruppe1 Hemer gelöscht werden. Zwei Jahre vorher hatte die Löschgruppe Hemer sowie ein Löschzug der in Hemer stationierten Wehrmacht alarmiert werden müssen, um der kleinen Löschgruppe zu helfen, ein Großfeuer auf der Cellulose niederzukämpfen.
  • 1949 - 1951

    Aus Wehrmachtsbeständen erhielt die Wehr im Jahre 1949 eine tragbare Motorspritze, die zunächst durch „Muskelkraft“ transportiert werden musste – wie ein Protokoll besagt – bis ein Jahr später die Amtswehr einen Anhänger zur Verfügung stellte, der hinter jeden LKW passte. Aus Einsätzen dieser Jahre sind besonders der Kampf gegen das Hochwasser des Jahres 1951, sowie der Dachstuhlbrand im Neubau des Kindergartens zwei Jahre später hervorzuheben.
  • 1952 - 1957

    1952 stiftete die Firma Niemeier uns eine gebrauchte Sirene, wodurch die Alarmierung einfacher wurde. Im September 1957 wurde die Wehr mit einem Volkswagen – Kleinbus ausgestattet, der vier Mann fasste und dazu die Motorspritze mitsamt dem erforderlichem Schlauchmaterial aufnehmen konnte.
  • 1960 - 1961

    Am 23.April 1960 bekamen wir vom Amtsbrandmeister Uhlmann eine neue Motorpumpe überreicht, die wir leider auch im gleichen Jahr zum Einsatz bringen mussten. In Landhausen war ein Kind in eine Baugrube gefallen, die wir Leerpumpen mussten. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät.

    Hochwasser im Jahre 1961, dass Wasser stand 80 cm höher wie im Jahre 1925.

  • 1969

    Bei einer Übung in Brelen am 19.07.1969 verunglückte unser SKW aufgrund schlechter Wege, keiner verletzt, aber Totalschaden.
  • 1991

    1991 haben wir die ersten vier Meldeempfänger bekommen (4m Band).
  • 1993

    Zum bis jetzt ungewöhnlichsten Einsatz ( Chlorgasunfall ) wurden wir 1993 zur Firma Keuco gerufen, wo wir nach 6 Stunden Einsatzende vermelden konnten.

    Wieder einmal Hochwassereinsatz am 31.12.1993. Nach 18 Stunden Einsatz konnten wir dann glücklich in das Jahr 1994 gehen.

    Im gleichen Jahr 1993 haben wir auch den Anbau unserer Fahrzeughalle in Angriff genommen (3. Box).

    Ein Dank dafür Josef Kaiser – bei der Planung - und unseren Kameraden der Löschgruppe beim Bauen. Alles in Eigenleistung über 4 Monate fast jeden Tag.

  • 1994

    Am 27.10.1994 haben wir unser Fabrikneues LF 8/6 von der Firma Schlingmann abgeholt und konnten es gleich in dem inzwischen fertigen Anbau unterbringen.

    Ebenfalls 1994 wurde uns der SKW abgezogen, der bis heute noch nicht ersetzt wurde.

  • 1995

    Zu ernster Arbeit wurden wir im Jahre 1995 gerufen, als das Kartonagenlager der Firma Keuco brannte, wo wir 36 Stunden im Einsatz waren und unser neues LF 8/6 die erste Bewährungsprobe bestehen musste.
  • 1996

    Am 01.10.1996 haben wir unsere erst Feuerwehrfrau aufgenommen, sie war die erste in ganz Hemer. Heute sind wir die Löschgruppe mit den meisten Frauen in der aktiven Wehr.
  • 2003

    Der Jahrhundertsommer 2003 bescherte unserer Löschgruppe sechs Waldbrände, von 100 m² bis 4000 m².

    Am 24. Dezember 2003 wurden wir zur Amtshilfe von der Feuerwehr Menden aufgefordert:

    Ein Spaziergänger aus Hüingsen wurde vermisst, konnte aber leider im Bereich der Edelburg nur noch Tod aufgefunden werden. Hierbei leistete uns unser neues ELF, das wir am 16.05.2003 erhalten hatten, gute Dienste.

  • 2004

    Es gibt schöne und nicht so schöne Einsätze, was wir am 17. April 2004 wieder erfahren mussten. Wohnhausbrand in unserem Löschbezirk, Dachgeschoss brennt in voller Ausdehnung, der Hausbesitzer und sein Hund konnten nur noch Tod geborgen werden.
  • 2006

    2006 ein Jahrhunderthochwasser, am 05.07. und noch einmal am 27.07..
  • 2007

    Am 18. Januar 2007 – Sturmtief Kyrill – Hemer`s Wald liegt nahezu am Boden. Der Einschlag von 30 Jahren wurde an einen Tag erledigt und hat uns viel Arbeit beschert.

    Im gleichen Jahr kam die Idee auf, hinter dem Gerätehaus für den Sommer eine Terasse anzulegen. Mit freundlicher Unterstützung eines Mitglieds der Löschgruppe Sümmern wurde der Bereich ausgeschachtet, begradigt und anschließend mit Fliesen versehen.

  • 2008

    Die Löschgruppe Becke feiert ihr 100jähriges Bestehen am 09.08.2008 mit vielen Freunden, Offiziellen, Kameraden und Bürgern. Nach einem Festumzug durch die Becke, einer Schauübung und dem offiziellen Teil mit vielen Gratulanten klang der Tag bei Musik und Tanz in der Festhalle aus.

    Artikel in der Regionalzeitung

  • 2012

    Schon länger bestand der Gedanke - dem Beispiel anderer Feuerwehren folgend - einen Förderverein zur Unterstützung der Löschgruppe zu gründen. Guido Gottwald und Benedikt Böger übernahmen die Organisation, sodass in kurzer Zeit die bürokratischen Hürden genommen und die Gründungsversammlung stattfinden konnte. Seither freut sich der Verein über stetigen Mitgliederzuwachs und kann bereits über 40 Mitglieder vorweisen.
  • 2013

    Das Jahr 2013 begann nicht gut für die Stadt Hemer - im Trinkwasser wurde ein Parasitenbefall durch Giardien festgestellt, die bei Menschen unter anderem Durchfallerkrankungen auslösen können. Stadtweit mussten die Bürger über Nacht informiert werden, das Trinkwasser abzukochen und den Kontakt mit offenen Wunden zu vermeiden.

    Am 25.02.2013 wurde der Löschgruppe auf Leihbasis das LF 16-TS zur Vefügung gestellt.


 

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/08/2018 - 10:07 Uhr

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